Die besten Kredite

Kredit - wie finden Sie den besten?

Ohne Kredit würde das moderne Wirtschaftsleben nicht funktionieren. Die meisten hochwertigen Produkte, von Immobilien über Autos bis hin zu Möbeln und anderes werden mittels Finanzierungen, sprich durch Kredite, bezahlt. Jeder möchte natürlich ein Darlehen, dass seinen Bedürfnissen am besten zusagt.

Wie finden Sie den besten Kredit?

Das ist gar nicht so einfach wie es zunächst erscheint. Immer mehr Verbraucher gehen dazu auf Vergleichsportale und hoffen, dort fündig zu werden. Das stimmt auch, aber nur teilweise. Vergleichsportale liefern nur die Eckdaten. Die Auswertung müssen Sie schon selbst vornehmen. Dazu benötigen Sie jedoch zumindest einige Grundkenntnisse aus den Bereichen Finanzen und Kredite.

Paradebeispiel Zinsen

Wenn es um das Thema bester Kredit geht, sehen fast alle Verbraucher zuerst auf die Zinsen. In der Tat finden sich auf Vergleichsportalen Kredite mit Zinsen unter 1 Prozent (oder sogar mit negativen Zinsen). Wenn Sie sich für so ein Angebot entscheiden und den Kreditvertrag abschließen, werden Sie erstaunt feststellen, dass die Zinsen auf einmal viel höher sind und der Kredit auf einmal gar nicht mehr so günstig ist. Wie kommt das? Bei den Angeboten handelt es sich um Kredite mit variablen Zinsen. Den fett gedruckten niedrigen Zinssatz erhalten nur Kunden mit einer sehr guten Bonität. Die Mehrheit muss deutlich höhere Zinsen bezahlen. In Extremfällen können das mehr als 10 Prozent sein. Die Banken berechnen für jeden Kunden einen individuellen Zinssatz und legen dabei Ihre Bonität zugrunde. Als Normalverbraucher fahren Sie in der Regel besser, wenn Sie sich für einen Kredit mit Festzins entscheiden. Die besten Angebote liegen bei ungefähr 3,5 Prozent. Das ist fair und liegt unter dem durchschnittlichen Zinsniveau. Bei einem Kredit zum Festzins müssen Sie keine bösen Überraschungen oder versteckte Kosten fürchten.

Andere Konditionen sind auch wichtig

Bei einem Kredit sind die Zinsen bei weitem nicht das einzige Kriterium, das darüber entscheidet, ob er sich für Sie eignet oder nicht. Viele Arbeitnehmer bekommen beispielsweise kein Weihnachtsgeld. Dann ist es vorteilhaft, wenn Sie sich einen Kredit mit Ratenpause aussuchen. Manche Banken erlauben dem Kreditnehmer, ein- oder zweimal jährlich mit der Tilgung auszusetzen. Das gesparte Geld können Sie dann zum Kauf von Geschenken verwendend.

Andere Kunden wollen das Darlehen so schnell wie möglich abzahlen. Sie sollten deshalb einen Kredit wählen, der kostenlose Sondertilgungen und vorzeitige Ablösung gestattet. Bei anderen ist Flexibilität sehr wichtig. Sie möchten das Darlehen bei Bedarf aufstocken können. Diese Konditionen müssen Sie in den Angeboten des Vergleichsportals selbst recherchieren. Sie finden sich im Kleingedruckten der Kreditkonditionen.

Welche Art von Kredit ist am besten?

Typische Kredite mit Zweckbindung sind Immobilienkredite und Autokredite. Bei ihnen sind die Konditionen meist besser als bei Krediten zur freien Verwendung. Dafür können Sie das Darlehen aber nur zu dem Zweck verwenden, für den es bestimmt ist.

Ratenkredit oder Rahmenkredit?

Die meisten Kredite sind Ratenkredite. Sie nehmen ein Darlehen auf und zahlen es in vereinbarten Monatsraten wieder zurück. Ein Rahmenkredit funktioniert dagegen so ähnlich wie ein Dispokredit, allerdings mit wesentlich günstigeren Zinsen. Sie beantragen das Darlehen bei der Bank und bekommen einen Kreditrahmen eingeräumt, dessen Höhe sich nach Ihrem Einkommen und Ihrer Bonität richtet. Sie können frei über das Geld verfügen und müssen nur Zinsen für die Beträge bezahlen, die Sie in Anspruch nehmen. Diese Art von Kredit ist gut geeignet, wenn Sie häufig Artikel einkaufen (beispielsweise bei Auktionen) und deshalb immer flüssig sein müssen.

Privatkredit oder geschäftlichen Kredit?

Mit einer guten Schufa und einem regelmäßigen Arbeitseinkommen ist es für Privatpersonen in der Regel kein Problem, einen Kredit zu bekommen. Bei Geschäftsleuten sieht das anders aus. Kredite für kommerzielle Zwecke werden nur von wenigen Banken angeboten, weil die meisten Geldinstitute das Risiko scheuen. Selbstständige und Freiberufler mögen zwar mehr als abhängig Beschäftigte verdienen, ihre Einnahmen sind aber unregelmäßig und nur schwer planbar.